Brand in unserer Pfarrkirche und in Birk

13.05.2017
Das Ende der Arbeiten nähert sich

Das Gerüst wird bereits abgebaut! Voraussichtlich Mitte Juni dürften die Arbeiten abgeschlossen sein

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16.02.2017
Kirche in Birk beschädigt

Ich bin betroffen von den jüngsten Ereignissen in unserer Kirche in Birk: Jemand hat das Weihwasser auslaufen lassen, Kerzen vom Marienaltar gestoßen, Opferlichter und Streichhölzer lagen auf dem Boden, das Altartuch hatte Feuer gefangen. Zum Glück wurde alles schnell entdeckt und der materielle Schaden hält sich in Grenzen. Wir wissen nicht, ob es ein übler Scherz war. Auf jeden Fall ist die Polizei eingeschaltet, die nun ermittelt. Im Moment müssen wir ruhig und sachlich dieses Ereignis ansehen, aber ich möchte auch zu verstärkter Wachsamkeit und Aufmerksamkeit rund um alle unsere Kirchen aufrufen.

Pfarrer Markus Feggeler

13.02.2017
Die Renovierungsarbeiten gehen voran

Die Bänke und Stühle sind bereits ausgeflogen. Als nächstes ist die Orgel an der Reihe.

Fotos ►

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01.02.2017
Pfarrer Feggeler berichtet der Internetredaktion (IR) über den jetzt vorliegenden Zeitplan

IR: Es gibt Neues zum Brand in der Kirche zu sagen.

Pfarrer Feggeler: Für die Sanierung unserer Pfarrkirche St. Johannes liegt jetzt ein Bauzeitplan vor. Nach jetzigem Stand können wir davon ausgehen, dass die Renovierung Ende Mai 2017 beendet sein wird. - Somit hoffen wir, unsere Kirche ab Juni wieder für alle Gottesdienste nutzen zu können.

28.01.2017
Die Internetredaktion (IR) fragt zum aktuellen Stand der Brandschadenbeseitigung bei Pfarrer Feggeler nach

IR: Wie geht es voran mit der Beseitigung der Brandschäden?

 

Pfarrer Feggeler: Die Reinigungsarbeiten sind voll in Gang gekommen. Aber niemand wagt jedoch bisher verbindlich zu sagen, wann wir wieder in unsere Kirche umziehen können. Vor allem die Reinigung der Orgel wird viel Zeit in Anspruch nehmen. Nur vage hoffe ich, dass wir unser Johannesfest wieder in unserer Kirche feiern können. In diesem Jahr verbinden wir das Fest ja auch mit der Primiz von Juan Carlos Ruiz Romero.

 

IR: Inzwischen ist ja ein Fahrdienst zu den Gottesdiensten am Mittwoch und Samstag in Donrath eingerichtet. Wie wird er angenommen?

 

Pfarrer Feggeler: Ja, wer nach Donrath zur Kirche kommen möchte, hat auch die Möglichkeit dazu. Jeweils 20 Minuten vor Beginn der Gottesdienste fährt ein Taxi ab unserer Kirche nach Donrath ab. Die Rückfahrt ist unmittelbar nach Ende des Gottesdienstes. Diese Möglichkeit wird inzwischen auch angenommen. Alles Neue braucht ja immer etwas Zeit. Die Nachbarschafts-Fahrgemeinschaften laufen bisher noch etwas schleppend an, obwohl sich Frauen und Männer bereit erklärt haben, andere im Auto mitzunehmen. Ich hoffe und vermute, dass sich diese Hürden noch überwinden lassen.

 

IR: Der finanzielle Schaden, die der Brand verursacht hat, ist ja nicht gering. Können Sie schon etwas mehr dazu sagen? Sicher muss auch die Pfarrei einige Kosten decken müssen.

 

Pfarrer Feggeler: Die Schadenshöhe wird vermutlich mehr als 200.000 € betragen. Die genauen Informationen werden wir bald bekommen. Aber auch auf unsere Pfarrei wird einiges zukommen. Kleine zusätzliche Beträge sammeln sich hier und da an. Sehr dankbar bin ich dem „Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchor Lohmar“, der mich vor einigen Tagen mit einer Spende von € 500,00 überrascht hat.  Für mich war das ein sehr ermutigendes Zeichen. - Der Chor möchte uns aber auch mit einem Adventskonzert in diesem Jahr erfreuen (weitere Infos auf lohmar.info, Artikel vom 25.01.2017).

13.01.2017
Pfarrer Feggeler im Gespräch mit der Internetredaktion (IR) über die Verlegung der Gottesdienste

IR: Pfarrer Feggeler, wie wird es mit der Verlegung der Gottesdienste weitergehen?


Pfarrer Feggeler:  Das Ereignis am 2. Januar hat uns ja alle betroffen gemacht und zusätzliche Arbeit mit sich gebracht.  So musste auch sehr schnell entschieden werden, wo wir unsere Gottesdienste ersatzweise feiern können.  E i n e  Option war unsere Kirche in Donrath. Das hat aber zufolge, dass vor allem die Gemeindemitglieder  aus Lohmar sich vorübergehend „auf den Weg“ machen müssen.
Wie es weitergehen wird, das hängt von der erforderlichen Zeit für die  Reinigung und die Sanierung ab. Wie groß der Zeitumfang sein wird, ist im Augenblick noch nicht zu übersehen.  Aber die evangelische Kirche in Lohmar ist weiterhin eine Option.  Direkt nach dem Brand haben ja bereits Trauergottesdienste dort stattgefunden.


IR: Nicht alle Gemeindemitglieder können sich so ganz einfach nach Donrath auf den Weg machen. Gibt es Überlegungen zu einem Fahrdienst?


Pfarrer Feggeler: Ja, es ist ein organisierter Fahrdienst eingerichtet. Samstags und mittwochs werden um 17.40  Uhr Taxen eines ortsansässigen Unternehmens vor der Kirche in Lohmar bereit stehen. Die Rückfahrt von der Kirche in Donrath zu unserer Pfarrkirche wird unmittelbar nach dem jeweiligen Gottesdienst erfolgen. Wir müssen feststellen, inwieweit diese Möglichkeit genutzt wird.
Andererseits  ist auch zu hören, dass sich durch Eigeninitiative in Nachbarschaften Fahrgemeinschaften bilden wollen, um auch nicht motorisierten Gemeindemitgliedern eine Teilnahme an unseren Gottesdiensten zu ermöglichen.  Das ist ja auch eine spontane Antwort auf die augenblickliche Situation.
Wir brauchen alle noch viel Geduld!

11.01.2017
Die Internetredaktion (IR) spricht mit Pfarrer Feggeler über den aktuellen Stand

IR: Pfarrer Feggeler, nun sind zehn Tage seit dem Brand in unserer Pfarrkirche vergangen. Wie sieht die Situation im Augenblick aus?

 

Pfarrer Feggeler:  Die umfangreichen Reinigungsarbeiten haben inzwischen begonnen und die erforderlichen Sanierungsarbeiten werden zurzeit vorbereitet. Damit sind nicht nur Reinigungsfirmen beschäftigt, sondern u. a. auch die Orgelbaufirma und das Denkmalschutzamt. - Brandstiftung wird von der Kriminalpolizei leider jetzt als wahrscheinliche Ursache angenommen. Die Polizei ermittelt noch.

07.01.2017

Bis auf weiteres treffen wir uns  mittwochs und sonntags zu gewohnten Zeiten in unserer Kirche St. Mariä Heimsuchung in Lohmar-Donrath zu unseren Gottesdiensten.

03.01.2017

Vom gestrigen Brand der Krippe in St. Johannes in Lohmar-Ort sind viele Gemeindemitglieder sehr betroffen.
Die Frage „warum“ ist überall zu hören. Pfarrer Markus Feggeler sagt - ebenfalls betroffen - der Internetredaktion (IR):

 

IR: Immer wieder kommt es in unseren Kirchen in den verschiedenen Ortsgemeinden zu Schmierereien oder Vandalismus, z. B. gestern der Brand in Lohmar-Ort, kürzlich die beschmierten Wände in Wahlscheid. Ist das nicht ein hoher Preis, den wir für die Öffnung der Kirchen in unserer Pfarrei bezahlen?

 

Pfarrer Feggeler: Ich bin ein Verfechter der offenen Kirchen. Menschen muss es möglich sein, ihre Kirche zu besuchen, zu beten oder eine Kerze anzuzünden. Dass es auch zu Nachteilen kommen kann, müssen wir auch in Kauf nehmen. Davon möchte ich mich aber nicht entmutigen lassen. Wie wir allerdings Beschädigungen vorbeugen können, das ist in Zukunft zu überlegen. In Wahlscheid war es möglich, dank der Spenden eine Video-Überwachung einzurichten. Die Erfahrungen müssen wir noch abwarten.

 

IR: Was können Sie zum entstandenen Schaden sagen?

 

Pfarrer Feggeler: Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Fest steht aber schon jetzt, dass der Schaden wohl größer ist, als es anfangs zu vermuten war. Durch das schnelle Eingreifen einer Kirchenbesucherin und der herbei gerufenen Feuerwehren konnte Schlimmeres verhindert werden. Die starke Rauchentwicklung wird wohl eine umfassende Sanierung erforderlich machen, weil sich Rußpartikel überall in der Kirche verteilt haben - und das, nachdem unsere Kirche erst vor einigen Jahren ihr neues Gesicht bekommen hat. An einer längeren Schließung werden wir nicht vorbei kommen. Die Schadenermittlung ist in vollem Gang. Auch das Ergebnis müssen wir noch abwarten.

 

Weitere Bilder und Informationen finden Sie auch auf lohmar.info

 

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