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Zusätzliche Messe
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Mittwoch, 20. September 2017
Schulgottesdienst der 3. Klassen der Gemeinschaftsgrundschule Birk
Abendmesse
Donnerstag, 21. September 2017
Abendmesse
Freitag, 22. September 2017
Wortgottesdienst für die KiTa Neuhonrath
Abendmesse

Alles bis auf Sechzehntel-Tonhöhen korrigierbar

St. Johannes-Pfarrchor in der Eifeler Glockengießerei

Zum Bild:  Der Chor mit Gästen vor der Glockenstube direkt gegenüber der Gießerei. Das Foto machte Martin Fander, Sohn der ehemaligen langjährigen Chormitglieder Robert und Ursula. Er erstellte zusammen mit dem Chor den Ausflugsplan und begleitete den Ablauf sachkundig.
Zum Bild: Der Chor mit Gästen vor der Glockenstube direkt gegenüber der Gießerei. Das Foto machte Martin Fander, Sohn der ehemaligen langjährigen Chormitglieder Robert und Ursula. Er erstellte zusammen mit dem Chor den Ausflugsplan und begleitete den Ablauf sachkundig.

 

Es war vorgesorgt. Die Motorkühlung des Reisebusses sollte nicht wieder schlapp machen wie beim Dreitagesausflug des Pfarrchores in den Rheingau im Jahr 2014: Chorpräses Markus Feggeler nahm gewissermaßen als Reisesegen in Person am diesjährigen Eintagesausflug des Chores teil. Mit Erfolg: das 48-sitzige Transportfahrzeug (Lenkung an zwei der drei Achsen, zum Glück, denn zuweilen waren Zentimeter-Wickelschleifen nötig) tat seinen Dienst tadellos.

 

Die Eifel und später die Mosel waren die Ziele, zunächst die Eifeler Glockengießerei in Brockscheid (mit extrem verwinkelter Zufahrt). Der Betrieb gießt nur etwa viermal im Jahr. An diesem 22. Juli war es ruhig, und die Lohmarer Choristen erhielten Erläuterungen zur Gussvorbereitung und Gießtechnik von Kirchenglocken sowie zum Nachstimmen der Schlag- und Teiltöne der fertigen Glocken. Ein schöner Vortrag mit Auslassungen, denn Glockenguss ist Kunsthandwerk mit Fingerspitzengefühl, feinem Gehör und Betriebsgeheimnissen. Die Eifeler Glockengießerei hat eine Chefin, ihr Sohn und potenzieller Nachfolger glänzt derzeit schon mit mehreren Auszeichnungen. - Die Krise der Kirchen hat auch die Glockengießereien getroffen, nur noch vier dieser Edelmanufakturen sind in Deutschland in Betrieb. Zwei der drei Glocken von St. Johannes in Lohmar stammen noch aus Bochum, die dritte aus Hemelingen.

 

Das nächste Präzisions-Einparkmanöver des Busfahrers fand beim „Wohlfühlhotel Michels“ in Schalkenmehren statt. Nach einem Mittagessen unter Sonnenschirmen konnte, wer wollte, fußläufig eine Runde um das nahe Weinfelder Maar drehen. Dann brachte der Bus seine Fahrgäste nach Bernkastel an der Mosel. Dort wartete das Schiff für einen kleinen Flussabwärtstrip (mit Schleusenpassage) von Bernkastel zum Kloster Machern.

 

Dort war es von der Bedarfs-Anlegestelle nur ein Zehnminuten-Spaziergang zu der ehemaligen Zisterzienserinnen-Abtei, heute eine Touristenattraktion mit eigener Bierbrauerei inclusive. Und man konnte schräg gegenüber auf der anderen Flussseite den Kirchturm von Rachtig sehen, in der Perspektive fast wie unter der noch unvollendeten Autobahnbrücke: der Geburtsort von Pater Franz Günther Gessinger SVD, der seit Jahren in der Lohmarer Seelsorge mithilft.

 

Leider waren im Freien keine Plätze mehr frei für das Abendessen, der Chor hatte stattdessen innen ein riesiges profanes Refektorium beinahe für sich. - Nach dem Abendessen, diversen Bierproben etc. und dem Abzug vieler anderer Außengäste genossen die Lohmarer die linde Abendluft an einem Außentisch, für small talk und ernsthafte Gespräche.

 

Nach wie vor ist unklar, wie und mit welchem Chorleiter es nach der Sommerpause weiter gehen wird. Die erste Probe nach den Ferien findet am Donnerstag 31. August statt, allerdings nicht um 19:30 Uhr wie gewöhnlich im Pfarrheim, sondern erst um 20:00 Uhr direkt in der Kirche.

 

Waldemar Schmid

 

 

 

 

Zusammenhalt in stürmischer Zeit:
Cäcilienchor an St. Johannes Lohmar

 

Lohmar. Seit über einem Jahr ist der Pfarrchor an St. Johannes in Lohmar ohne festen Dirigenten. Chorleiter Andreas Janich ist seit Anfang des vergangenen Jahres krank. Der von ihm als Aushilfe benannte Rolf Merzenich kam zwar eine Zeitlang mit großen Ambitionen und Fähigkeiten, wollte aber keinen förmlichen Vertrag mit der Pfarrei St. Johannes. Deshalb war im Sommer 2016  Karl-Heinz Braun aus St. Augustin mit Zeitvertrag verpflichtet worden. Er ist engagiert und beliebt, wird aber nach Ostern möglicherweise in Lohmar nicht mehr weiter machen können.

 

So war die Mitgliederversammlung des Chores am 16. März 2017 geprägt von Wehmut und Sorge. Die Formalien wurden zügig abgehakt, Neuwahlen des Leitungsteams standen nicht an. Im Wesentlichen geriet das Grußwort von Pfarrer Markus Feggeler als Chorpräses zum Hauptbestandteil der Tagesordnung: Er konnte zunächst nur von einer Fortsetzung des Krankenstatus von Andreas Janich und somit auch der Unklarheit über das Weitere berichten. Was ihm aber äußerst wichtig war: Er fand lobende Worte für den nach wie vor guten Zusammenhalt des 41-köpfigen Gesangsensembles, das sich in einer schwierigen Situation befindet. Normalerweise, meinte Pfarrer Feggeler, suchten Chorleiter verzweifelt einen passenden Chor, hier suche nun ein engagierter Chor einen Chorleiter.

 

Trotz aller Übergangs-Hindernisse probt der  Chor weiterhin konzentriert, auch mit Blick auf Ostern. Dort aber wird er nicht in seiner angestammten Kirche St. Johannes in Lohmar-Ort singen können, weil die innen schwer beschädigt ist. Die Weihnachtskrippe dort war von Unbekannten in Brand gesetzt worden, die Kirche ist teilweise verrußt, die Orgel muss neu hergerichtet werden. Neu geöffnet wird die Kirche wohl nicht vor Ende Mai / Mitte Juni dieses Jahres, wie Pfarrer Feggeler berichtete. Die kleinere Kirche Mariä Heimsuchung in Lohmar-Donrath dient derzeit als Ausweich-Gottesdienstraum für die Johannes-Pfarrei.

 

Der Pfarrchor an St. Johannes in Lohmar studiert derzeit die Missa Brevis von Jacob de Haan ein und wird sie zunächst am 7. Mai auf dem Siegburger Markplatz zusammen mit anderen Chören singen, beim Pontifikalamt zur Eröffnung des Katholisch-Sozialen Instituts (KSI) auf dem Michaelsberg. In Lohmar wird dieses neu einstudierte Chorwerk voraussichtlich am Johannesfest Ende Juni bei der Primizfeier von Juan Carlos Ruiz Romero zu hören sein.

 

Jacob de Haan ist in Lohmar kein Unbekannter. Sein Bläserstück „Concerto d’amore“ (Liebeskonzert) wurde in den letzten Jahren von den Blasorchestern Neuhonrath und Lohmar mehrmals aufgeführt, zuletzt beim gemeinsamen Neujahrskonzert 2017.

 

Interessierte neue MitsängerInnen sind beim Pfarrchor an St. Johannes in Lohmar herzlich willkommen. Der Chor probt unter der Leitung seines Interims-Dirigenten Karl-Heinz Braun jeden Donnerstag von 19:30 bis 21:00 Uhr im Pfarrheim in der Kirchstraße in Lohmar. Es muss niemand vorsingen, keine Angst also.   -ws