Neuer Vertretungs-Dirigent,
fünf Chorgesangs-Jubilare, und
ein akustisches Stimmungsbild

Als fünfter Vertretungs-Chorleiter innerhalb von zwei Jahren dirigiert Martin Koch aus Engelskirchen seit Herbst 2017 vorläufig den Cäcilienchor an der Pfarrkirche St. Johannes in Lohmar-Ort.  Der 49-jährige hatte in der Christmette am Heiligen Abend neben bekannten weihnachtlichen Liedsätzen auch das Kyrie und das Gloria aus der in Lohmar schon länger nicht mehr aufgeführten „Kleinen Festmesse“ op. 37 von Ernst Tittel ausgesucht, zudem den wunderbaren Schlusschor „Tollite Hostias“ aus dem Weihnachtsoratorium von Camille Saint Saens. Neu war am zweiten Weihnachtsfeiertag u.a. ein von Martin Koch vierstimmig gesetztes Pop-Stimmungsbild „Weihnachten“ zu einer ihm bekannten Melodie.

 

Für seinen eigentlichen Einstand, den Martin Koch beim Cäcilienfest-Gottesdienst hatte, wurden vorrangíg deutschsprachige Chorsätze einstudiert: der a-capella-Satz „Herr Deine Liebe ist so groß“ von Margret Birkenfeld etwa, ein „Heilig-Heilig“-Kanon von Hans Florenz, ein betont rhythmischer Satz für Chor und Orgel „Leben aus der Quelle“ von Armin Müller-Arnold, nach Text und Musik von Lukas Di Nunzio, und schließlich ein elegisches „Lamm Gottes, für uns gegeben“. Zum feierlichen Einzug der Zelebranten gab es zu Beginn einen dem Chor gut bekannten Ohrwurm: „Lobt den Herrn der Welt“, Willy Trapps deutschsprachigen Chorsatz zu „Trumpet voluntary“ aus der D-Dur-Suite von Henry Purcell (als „Prince of Denmark“-Marsch auch Jeremiah Clarke zugeschrieben).  

Neu als Vertretung: Chorleiter Martin Koch
Neu als Vertretung: Chorleiter Martin Koch

Traditionsgemäß fand sich die Chorfamilie nach dem Cäcilienfest-Gottesdienst zusammen mit den Freunden und Förderern im Saal des Pfarrzentrums in der Kirchstraße. Dort wurde zunächst um eine Gedenkminute für die im vergangenen Kirchenjahr verstorbenen Chormitglieder Birgit Zöllner und Hermann Josef Troche gebeten.

 

Weil der neue Interims-Chorleiter Martin Koch nicht sehr lange beim Fest bleiben konnte, wurde eine nostalgische Liederfolge von Udo Jürgens, die eigentlich später in der Programmfolge stand, vorgezogen. Vor dem „gemütlichen Teil“ gab es auf der Bühne dann die Ehrungen der Jubilare durch den Chorpräses Pfarrer Markus Feggeler:

 

25 Jahre insgesamt ist Gabi Schwamborn im Dienst der musica sacra (in Halberg und jetzt in Lohmar), seit 50 Jahren singt Hildegard Borchert im Lohmarer Cäcilienchor, 60 Lohmarer Chorsänger-Jahre hat Friedhelm Limbach, auch zeitweilig Cäcilia-Interims-Dirigent, auf seinem Konto, und seit unglaublichen 65 Jahren sind Margret Eschbach und  Hedwig Zimmermann mit dabei.

von .l.n.r.: Hedwig Zimmermann, Friedhelm Limbach, Hildegard Borchert, Margret Eschbach und Gabi Schwamborn
von .l.n.r.: Hedwig Zimmermann, Friedhelm Limbach, Hildegard Borchert, Margret Eschbach und Gabi Schwamborn

Textvorträge sowie Gesangs- und Schau-Tanzeinlagen rundeten den Abend ab, außerdem wurde der Mosel-Chorausflug vom 22. Juli 2017 per Beamer nachbetrachtet.

 

 

Der Cäcilienchor an St. Johannes in Lohmar-Ort probt donnerstags, aber nicht mehr wie bisher von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr, sondern von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr Im Pfarrheim in der Kirchstraße in Lohmar. Das hat damit zu tun, dass der Dirigent Martin Koch donnerstags ab 20:00 Uhr noch anderweitig mit einem weiteren Chor probt. Die erste Probe im neuen Jahr ist am 11. Januar 2018.

 

Neue Mitsängerinnen und Mitsänger aus Lohmar und Umgebung sind in der Kirchstraße herzlich willkommen.