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Zeichen der Nähe

Fotostrecke Wegkreuze in Lohmar

 

Diese Fotostrecke wird nach und nach aktualisiert. Zum Start haben wir überwiegend Bilder aus der Umgebung von Birk. Sie sind herzlich eingeladen, uns Bilder von Wegkreuzen aus weiteren Ortsteilen zu schicken, die wir dann gerne in die Galerie aufnehmen.

(Klicken Sie auf ein Bild, um es zu vergrößern)


 

Wegkreuze in Lohmar

 

Auf dem Gebiet der Pfarrei St. Johannes Lohmar gibt es zahlreiche Wegkreuze. Die meisten befinden sich in privatem Besitz, dreizehn davon sind im Besitz der katholischen Kirche in Lohmar.

Diese möchten wir Ihnen nachfolgend vorstellen. Wir danken Herrn Gerd Streichardt, der uns die Texte und Bilder aus seinem Buch "Wenn Steine reden" (ISBN 978-3-939829-12-2 erschienen bei ratio-books Lohmar) zur Verfügung gestellt hat.

 


Beschreibung der Wegkreuze

Mahnmal für gefallene Soldaten des Ersten Weltkrieges an der Lohmarer Kirche St. Johannes

Das älteste Wegekreuz von Lohmar steht an der Kirchstraße, direkt am alten Lohmarer Kirchhof. Am 16. August 1684 hatte Pfarrer Johannes Michael Irmgartz (von 1683-1716 Pfarrer zu Lohmar) dieses Kreuz zu Ehren der heiligen Dreifaltigkeit errichten lassen. Das Kreuz ist mit den fiinf Wundmalen Christi geschmückt. Ein ähnliches Kreuz befindet sich in Kreuzhäuschen, und wurde ebenfalls von Pfarrer Irmgartz errichtet.

Der obere Kreuzaufbau ist von 1910 (Passionskreuz). Die Sockelinschrift wurde vergoldet.

Nach dem Ersten Weltkrieg hat man das Kreuz eingefasst und links und rechts Gedenktafeln mit den Namen der gefallenen Soldaten angebracht. Es ist im Ort Lohmar das einzige Ehrenmal. Am 28.6.1925 wurde das Kriegerdenkmal mit den Namen der gefallenen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg eingeweiht. Der Text auf dem Kreuz lautet:

AO 1684, den 16 8 Brist

Hat 10 AE Michael Imgartz, burtig zu Linz zeitlicher Pastor, dis Kreuz zu Ehren der heiligen Dreifaltigkeit zu Lohmarer aufgericht und geben.

Kreuz und Leiden

Thun nicht meiden

Wann nit willst von XoO Scheiden. (Christo scheiden)

 

Somit handelt es sich bei diesem Kreuz um das älteste Wegekreuz im gesamten Gebiet von Lohmar. Das Kreuz war jahrelang von drei Ulmen umgeben. Mitte der 1960er Jahre wurden diese großen Bäume gefällt, weil der Ulmenkäfer die Bäume befallen hatte. Danach wurden drei Lindenbäume neu gepflanzt. (Vergl. auch Heimig, Lohmarer Heimatblätter Nr. 3.)

 

Standort: 50° 50' 25" Nord / 7° 12' 24" Ost, OSM-Karte

Höhe über NN 62 Meter,

 

Wegekreuz Donrather Kirche
(ehemaliges Grabkreuz)

Bei diesem Kreuz handelt es sich nicht um ein Wegekreuz, sondern um ein Grabkreuz.

Dieses Kreuz hat jahrelang auf dem alten Lohmarer Kirchhof gestanden und sollte dort entfernt werden.

Auf Initiative von Josef Eschbach, Donrath, wurde das Kreuz mit Genehmigung des damaligen Pfarrers Vosswinkel im Jahre 1984 nach Donrath gebracht und fand dort an der Kirche seinen heutigen Standort.

Vosswinkel bestand darauf, dass das Kreuz im hinteren Bereich der Kirche aufgerichtet wird, damit das Gesamtbild der Kirche nicht gestört werden soll.

 

Zum christlich frommen Gedenken

an die wohlachtbaren Eheleute Johann Peter Klein,
gestorben zu Donrath am 3. Juli 1856 und Catharina Lohausen,
gestorben zu Donrath am 23. Juli 1869. R.I.P.

 

Johann Peter Klein war wohlhabend und hatte große Ländereien. Er wohnte im Görreshof in Donrath. Klein hat auch das Haus „Zum Hasselsiefen" in Donrath gebaut.

Das Kreuz steht unter Denkmalschutz und ist unter der Nummer 90 in der Denkmalliste der Stadt eingetragen.

 

Standort: 50° 51' 15'' Nord / 7° 13' 33'' Ost, Höhe über NN 68 Meter

 

Grabkreuz Scheiderhöhe gegenüber der Kirche

Das Kreuz steht auf dem Gelände des Pfarrbüros in Scheiderhöhe gegenüber der katholischen Kirche. Es handelt sich um ein Grabkreuz, das auf dem Friedhof von. Scheiderhöhe stand.

 

Das Kreuz sollte vom Bauamt der Stadt Lohmar entfernt und auf die Müllkippe transportiert werden. Hiervon erfuhr der damalige Pfarrer von Scheiderhöhe, Pastor Neye. Dieser veranlasste, dass dieses Grabkreuz mit einem Sockel versehen vor das Pfarrbüro gestellt wurde. Nachbar Zensen stellte das Fundament, Schmied Hans Trompetter baute die Eisenstange zum Stabilisieren des Kreuzes. Das Datum des Grabkreuzes konnte nicht ermittelt werden.  Die Inschrift lautet:

Lobe den Herrn, meine:

Seele und vergiß nicht,

was Er Dir Gutes getan

hat.

 

Standort: 50° 52' 23'' Nord / 7° 13' 40'' Ost, Höhe über NN 167 Meter

 

Ehrenmal Scheiderhöhe und ehemalige Kapelle

Der Name Scheiderhöhe wird erstmals um 1387 in einem Schriftstück erwähnt, wonach ein Knappe „Alf von Eggerscheidt" eine Zahlung an den Abt zu Siegburg leisten musste.

Das gesamte Kirchspiel Altenrath und das Gebiet um Scheiderhöhe mit seinen vielen angrenzenden Höfen unterstand dem Amte Porz. Scheiderhöhe hatte sein eigenes Gericht, was jedoch in Altenrath abgehalten wurde. Kirchlich gehörte Scheiderhöhe zum Kirchspiel Lohmar.

 

Bereits im Jahre 1761 stiftete die Adlige Freifräulein Maria Elisabeth von Geller Geld zum Bau einer Kapelle und zur Einrichtung einer Schulvikarie. Bis der Plan umgesetzt wurde vergingen nochmals mehr als vierzig Jahre.

Die ehemalige Kapelle von 1803 wurde im Zuge des Neubaues der Pfarrkirche zu Scheiderhöhe abgetragen und. in ein Ehrenmal umgewandelt. Die offene, abgetragene Nische besteht aus Grauwacke mit Drei­ecksgiebel und Kreuz­abschluss in Zement und eine über zwei Stufen erhöhte Altarmensa mit eingelassenen Konsolen. Darüber ein Holzkreuz mit Holzkorpus.

Es wird vermutet, dass die Konsolen aus der alten Jakobuskapelle wieder ver­wendet wurden. (Kirch­scheid Nr. 41) Die Konsolen sind rechts und links in die Altarnische ein­gemauert. Der Zahn der Zeit nagt an diesen Steinen und eine Restaurierung ist erforderlich. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Friedhofskapelle rückseitig verlängert.

Hier gedenkt man der gefallenen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918 und der Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg von 1939 bis 1945.

Die Gedenktafeln mit den Namen der Gefallenen sind in der Nische des Ehren­males festgehalten.

 

Standort: 50° 52' 23" Nord /7° 13' 40" Ost, OSM-Karte

Höhe über NN 157 Meter

 

Schmuckkreuz der Kirche in Birk

Das Kreuz wurde von dem Schreinermeister Johann Kuttenkeuler aus Geber hergestellt in Anlehnung an das Arma-Christi-Kreuz zu Algert, mit eigenschöpferischen Varianten versehen und gestiftet. Es wurde am Karfreitag, dem 15. April 1870, von Pfarrer Dr. Aumüller gesegnet.

Das Kreuz hatte ursprünglich nur einen Holzschutz-Anstrich und ist nach gründ­licher Restaurierung durch Alois Guttmann aus Wielpütz farblich gefasst worden. Es stand früher an der Kreisstraße von Inger nach der Fischburg. Dargestellt sind die Leidenswerkzeuge, Symbole des letzten Abendmahles und der Tod des Judas Ischariod.

Die Stadt Lohmar hat dieses Kreuz in der Denkmalliste als Nummer 62 verzeichnet.

 

Standort: 50° 50' 7" Nord / 7° 16' 36" Ost, OSM-Karte

Höhe über NN 209 Meter

 

Wegekreuz an der katholischen Kirche St. Mariä Geburt zu Birk

Das Kreuz ist aus Trachyt vom Siebengebirge. Die Inschrift lautet:

 

Anno 1723, den 16 Ocdober had der ehrsamer Atolffe Bvscher

Avffem Strasen hoff hat dis Crvtz lasen auffrichden zv Ehren der

heiligen Dreyfaltigkeid

 

Auf eine Übersetzung wird verzichtet.

Adolf Büscher hatte einen großen Hof in Straßen (An der Zeithstraße, B 56). Er hat noch zwei weitere Kreuze gestiftet und zwar das Kreuz in Straßen im Jahre 1710 (siehe auch Nr. 60) ü'iid in Birk am Eingang der Birker Straße von der Zeithstraße (B 56) (siehe Nr. 62).

Adolf Büscher war ein Wohltäter für die Kirchengemeinde Birk.

Das Kreuz wurde um 1960 auf Veranlassung von Pfarrer Otto Biesing an den südlichen Ausgang des Friedhofes versetzt. Der obere Kreuzaufbau zerbrach und wurde mit Eisenbändern zusammengehalten. Bei der Rückversetzung an den alten Stand­ort wurde der obere Kreuzaufbau erneuert durch ein Grabkreuz von Christian Fink aus Algert und trägt die Jahreszahl 1824. Christian Fink besaß nach der Kataster-Urkarte von 1825 und

dem Liegenschaftsbuch von 1827 in Algert ein großes Sattelgut. Der fehlende (zerstörte) ursprüngliche Kreuzaufbau aus dem Jahre 1723 stellte die „fünf“ Wunden eines Fußfalles (Hände, Füße, Seite, Herz und Dornenkrone) dar.

Unter dem Corpus wird auf die Mission vom 14.-18. Juni 1854 hingewiesen.

Das Kreuz ist in der Denkmalliste der Stadt Lohmar unter der Nr. 68 eingetragen.

 

Standort: 50° 50' 7" Nord / 7° 16' 36" Ost, Höhe über NN 209 Meter

 

Heiligenhaus bei Hove

Das Kreuz in einem hohen Heiligenhäuschen unter prächtigen Akazien ist wohl eines der eindrucksvollsten Kreuze in der Pfarrgemeinde Birk. Im Volksmund hat es die Bezeichnung „Der leidende Heiland am Wege".

Die Erben der in Winkel verstorbenen Brüder Wilhelm und Jakob Schmitz haben das Kreuz 1859 errichtet. Am Passionssonntag des gleichen Jahres wurde das Kreuz unter Teilnahme einer großen Prozession von Pfarrer Dr. Aumüller eingeweiht. Der Pfarrer hielt eine Rede über die Worte aus der Bibel:

„Da neigte er sein Haupt und starb."

Zuerst stand an dieser Stelle ein Holzkreuz, das durch die Witterung verfaulte. Erst im Jahre 1859 wurde hier ein Heiligenhäuschen aus Ziegelsteinen errichtet. Das Kreuz mit fast lebensgroßem Corpus wird geschützt durch ein schmiedeeisernes Gitter. Ein Vorgängerkreuz ist denkbar, aber nicht verbürgt. Auch nicht bei Tranchot, der exakt den ehemaligen Hover Weiher kurz vor dem Standort markierte.

 

Standort: 50° 50' 25" Nord / 7° 16' 52'' Ost, Höhe über NN 174 Meter

 

Ehrenmal Halberger Kapelle und Gedenkkreuz

Die Kapelle Halberg darf auf eine fast 280-jährige Geschichte zurückblicken. Im Jahre 1732 wurde die Kapelle zu Ehren

des Hl. Isedor und der heiligen Barbara gebaut. Die vor der Kapelle stehende Linde ist auch schon 250 Jahre alt. Diese Linde wurde am 9.2.1955 auf Beschluss der Gemeinde aufwendig gegen ein Auseinanderbrechen saniert.

Urkundlich wird Halberg bereits am 21.2.1310 erwähnt. Der Pfarrer Heinrich von Lohmar verpachtete damals die der Pfarrei gehörenden Besitzungen an Johann von Rengert.

Der Zweite Weltkrieg unterbrach jäh das Wirken der Kapellengemeinde. Der Thelenhof nahe der Kapelle wurde von einer Brandbombe getroffen und brannte völlig aus. Der angrenzende Goswinhof wurde in den letzten Kriegstagen durch Artilleriebeschuss fast völlig zerstört. Die Kapelle selber blieb unbeschädigt. Der Gottesdienst wurde nicht unterbrochen.

1957 konnte eine Umfassungsmauer mit einem Ehrenmal für die Gefallenen beider Weltkriege und beider Konfessionen errichtet werden.

Das an der Straße stehende Holzkreuz wurde im 19. Jahrhundert erneuert. Hier stand jahrelang ein älteres Kreuz, was durch die Witterung der Fäulnis zum Opfer fiel. An diesem Kreuz endeten die Prozessionen, welche von Lohmar aus nach Halberg gingen. Bereits im 18. Jahrhundert, aber auch im 19. Jahrhundert sind solche Bittprozessionen mehrfach erwähnt.

 

Standort: 50° 50' 54'' Nord / 7° 14' 27'' Ost, Höhe über NN 168 Meter

 

Heiligenhaus Birker Straße, Birk

An der Birker Straße, von der B 56 aus kommend, steht auf der linken Seite unter wuchtigen Bäumen ein Heiligenhäuschen. Fangen wir an der hinteren Seite des Heiligenhäuschen an: Hier ist eine Platte eingelassen mit folgendem Text:

Hier wurde ein Wegekreuz aus dem Jahre 1430 von dreigleichaltrigen Linden beschattet, die dem Sturm im Jahre 1868 zum Opfer fielen.

(Der Text ist von Hauptlehrer Richard Busch verfasst.)

 

Demnach ist dieser Standort in Birk seit fast 600 Jahren ein Ort religiösen Glaubens und tiefer Frömmigkeit und zeigt die enge Verbundenheit zu Gott in der Birker Bevölkerung. Es freut auch, dass diese Stelle über Jahr­hunderte nicht angetastet und auch in all den Jahren nicht Opfer von Bauspekulanten wurde.

An dieser Stelle stand ursprünglich ein von dem Birker Küster Johann Heinrich Knipp im Jahre 1725 errichtetes Steinkreuz. In späteren Jahren wurde ein Heiligenhäuschen an dieser Stelle errichtet, welches am 1. August 1958 einem Unwetter zum Opfer fiel. Birker Bürger errichteten im Folgejahr ein neues Heiligenhaus. Es wurde aus Bruchsteinen und Ziegelsteinen gemauert und weiß gestrichen. Links und rechts wurden Grabkreuze vom Birker Friedhof eingelassen. Eines hiervon erinnert an Johann Heinrich Hager aus dem Jahre 1741, welches früher an der Außenseite der Birker Kirche stand. Eingelassen und hinter einem Gitter versteckt befindet sich eine moderne Marienstatue, geschaffen vom Künstler Hein Gernot, der Altar, Tabernakel und andere Gegen­stände für die Kirche in Birk schuf.

Eine weitere eingelassene Platte erinnert an das goldene Priesterjubiläum von Pfarrer Anton Michels aus dem Jahre 1959.

Der Standort des Heilgenhäuschens scheint über hunderte von Jahren eine Linie zwischen dem Bonner Münster, dem Michaelsberg zu Siegburg und der Kirche zu Much darzustellen. (Siehe auch Bericht von Georg Haasbach auf Seite 103.)

 

Zu diesem Bildstock erklärt Dipl.-Ing. Georg Haasbach, Vermessungsingenieur aus Much, folgendes...

 

Standort: 50° 50' 2'' Nord / 7° 16' 49'' Ost, Höhe über NN 221 Meter

 

Holzkreuz von 1734 an der St.-Franziskus-Xaverius-Kapelle zu Heide

Dieses Kreuz ist etwas ganz Besonderes und sollte von jedem Leser persönlich in Augenschein

genommen werden.

Das Missionskreuz in Heide in der Kapellenstraße ist das zweitälteste Holzkreuz dieser Art im Rhein­Sieg-Kreis. Ein ähnliches Missionskreuz von 1725 steht nur noch an der Wallfahrtskirche zum Heiligen Kreuz in Süchterscheid bei Uckerath.

Das Holzkreuz wurde in der heiligen Mission im Jahre 1734 geweiht. Zu seinem Schutz ist im Jahre 1735 die erste Kapelle zu Ehren des heiligen Kreuzes und des heiligen Fransziskus Xaverius errichtet worden, dies gegen den Einspruch des Pfarrers Delhaes, schließlich doch mit Genehmigung des Erzbischof Clemens August von Wittelsbach.

Bereits im Jahre 1967 war dieses Kreuz in einem schlechten, dringend renovierungsbedürftigen Zustand und vielfach ausgewittert. Schäden befan­den sich damals in der Vierung der Kreuzbalken und am linken Kreuzarm. Der Restaurator Roland Gassert aus Adendorf hat das Kreuz zusammen mit dem etwa 70 Jahre jüngeren Arma-Christi-Kreuz zu Algert restauriert.

Das Kreuz ist heute wiederum renovierungsbedürftig und an einigen Stellen wieder morsch. Der Zahn der Zeit nagt an diesem Eichenholz. Zum Schutze des Holzkreuzes sollte der Eigentümer, die katholische Kirche von Lohmar, schnellstmöglich überlegen, das Kreuz in die Kapelle zu versetzen. Die Inschrift lautet:

Crux in S. Missione Bennedicta Anno 1734, JHS

(Übersetzt: Das Kreuz wurde in der heiligen Mission gesegnet im Jahre 1734.)

Es folgt das Zeichen des Jesuitenordens, dessen Mitglieder die Mission hielten.

 

Standort: 50° 49' 31" Nord / 7° 16' 19" Ost, Höhe über NN 190 Meter

 

Gedenkstein an die Pfarrer von Birk

Gleich neben der katholischen Kirche zu Birk steht ein Gedenkstein mit den Namen ihrer Pfarrer. Eine Hommage an die Priester, die über Jahre die Geschicke der Kirche von Birk mit geprägt haben.


Peter Kreuzer von 1840-1851
Christian Heinrich Aumüller von 1852-1873
Mathias Breuer von 1873-1894
Caspar Linnartz von 1894-1899
Hubert Josef Kuppers von 1899-1907
Heinrich Heidhues von 1907-1913
Josef Hannes von 1913-1926
Anton Michels von 1926-1958
Otto Biesing von 1958-1979

 
Standort: 50° 50' 11'' Nord / 7° 16' 2'' Ost, Höhe über NN 172 Meter

 

Holzkreuz Neuhonrath

Ein schlichtes Holzkreuz mit gotischen Formen steht unterhalb der katholischen Kirche von Neuhonrath auf dem im Jahre 1976 errichteten Kirmesplatz. Nach Befragen der Nachbarschaft sollte das Kreuz immer wieder einen Korpus erhalten, der bis heute fehlt.

Das Holzkreuz ist wahrscheinlich im Jahre 1978 errichtet worden.

 

Standort: 50° 54' 05" Nord / 7° 16' 31" Ost, OSM-Karte

Höhe über NN 93 Meter

 

Heiligenhaus zwischen Birk und Inger

An der Straße zwischen Birk und Inger steht dieses Heiligenhäuschen aus Ziegelstein hinter einem mächtigen Baum. Die Datierung ist aus dem Jahre 1871. Es ist weiß geschlämmt, hat ein Satteldach. Die Nische enthält die Figur der „Schmerzhaften Gottesmutter" (mater dolorosa).

 

Das Heiligenhäuschen wurde von dem 1870 verstorbenen Junggesellen Michael Mailöhner aus Inger gestiftet. Es wurde bei der Prozession zu Christi Himmelfahrt am 18. Mai 1871 als Station für den sakramentalen Segen aufgesucht.

 

Es war gewollt, dass der hinter dem Bildstock befindliche Baum einen natürlichen Schutz abgab, jedoch war das Heiligenhäuschen Mitte des Jahres 2010 in einem unwürdigen Zustand.Der Bildstock war vollkommen mit wilden Trieben zugewachsen und nicht mehr von der Straßenseite zu erkennen. Gras wucherte in den Steinen und der große Baum legte sein Laubwerk auf das Heiligenhäus­chen. Hinter den Büschen fand man eine Menge Unrat.

In einer Einzelaktion durch Wilhelm Klinkenberg aus Algert konnte das Heiligenhaus wieder im Glanz erstrahlen. Ein Anhänger voller Grünzeug und Unrat wurde weggeschafft.

Heute pflegt Frau Weinitz liebevoll diesen Wegestock.

 

Standort: 50° 50' 05" Nord /7° 16' 19" Ost, Höhe über NN 187 Meter